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SPD Hebertshausen.

Das wollen wir für Hebertshausen :

MARIANNE KLAFFKI: Bürgerbeteiligung und mehr Familienfreundlichkeit in Hebertshausen

Wir wollen echte Bürgerbeteiligung und mehr Familienfreundlichkeit in Hebertshausen. Wir wollen die BürgerInnen in wesentlichen Schritten der Weiterentwicklung der Gemeinde einbeziehen. Unser Ziel ist es echte Bürgerbeteiligung in Hebertshausen ins Leben rufen und anwenden.

Mit Bürgerbeteiligung wollen wir wichtige Zukunftsfragen klären:

1. Welche Form der umweltfreundlichen Energieversorgung wollen wir am Ort in Hebertshausen etablieren?

2. Wie soll ein Bürgerzentrum in Hebertshausen aussehen, das als Veranstaltungstreffpunkt für alle Gemeindebürger dienen soll?“

Wir wollen mehr Familienfreundlichkeit in der Gemeinde umsetzen. Das beginnt bei der Kinderbetreuung und Freizeitgestaltung, geht über die Bereiche Wohnen und Verkehr, Bildung und Gesundheit hin bis zu den Belangen der Seniorinnen und Senioren. Familienfreundlichkeit im Rathaus praktisch umsetzen muss generationsübergreifend sein, wenn sie wirksam sein soll.
 

Marianne Klaffki
SPD-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat Hebertshausen

 

Marianne Klaffki setzt erste Anregung aus Bürgergesprächen um

Prof. Dr. Gantzer informiert über richtige Vorsorge im Alter

 

 

 

 Was ist, wenn ich nicht mehr selbst entscheiden kann? 

Auf Einladung von Marianne Klaffki informierte Prof. Dr. Peter Paul Gantzer, Notar, 
im Sportheim Ampermoching über Vorsorge für Alter und Krankheit 
die zahlreich anwesenden interessierten Zuhörer. Lebhaft mit Beispielen 
aus der alltäglichen Praxisunterlegt, stellte Gantzer die drei wesentlichen Säulen
der Vorsorge - Betreuungs-, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht - vor. 
Eine Patientenverfügung kann eine wichtige Vorsorge sein, sie muss aber
rechtsgültig und eindeutig formuliert sein. Eine Betreuungsverfügung hat 
weitreichende Folgen und muss gut überlegt sein. "Ein Augenblick,- eine Krank-
heit, ein Unfall - kann das ganze Leben verändern, so Gantzer. Marianne Klaffki 
ergänzte aus vielen Bürgergesprächen: Viele Menschen in Hebertshausen
beschäftigt die Frage: 
Wie treffe ich Vorsorge für den Fall, dass ich meine Rechte nicht mehr selbst 
vertreten kann? Wie kann ich eindeutig festlegen, wer meine Patientenrechte 
vertritt, wenn ich es selbst nicht mehr bestimmen kann? Unterschieden werden 
müssen Patientenverfügung und Betreuungsverfügung, so Peter Paul Gantzer. 

"Eine Patientenverfügung gilt für die Fälle, in denen ein schwer Erkrankter 
oderVerletzter seinen Willen nicht mehr äußern kann." Der Inhalt einer 
Patientenverfügung, so Gantzer lässt letztlich rechtssicher auf zwei Sätze 
zusammenfassen, wenn Menschen das Ende ihres Lebens ohne lebens-
verlängernde Maßnahmen gestalten wollen: 
"Ich wünsche keine ärztlichen Maßnahmen, die nichts weiter als einer 
Verlängerung des Sterbevorgangs bedeuten. Ich bitte, mein Recht auf ein 
menschenwürdiges Sterben zu achten. "

Eine Betreuungsverfügung ist dann wichtig, so Prof. Dr. Gantzer, wenn eine 
volljährige Person aufgrund einer psychischen Erkrankung oder einer körper-
lichen, geistigen oder seelischen Behinderung seine Angelegenheiten ganz 
oder teilweise nicht mehr besorgen kann. "In diesem Fall vertritt ein Betreuer alle
Ihre Rechte. Mit einer Betreuungsverfügung können Sie bestimmen, wer diese
Aufgabe übernehmen soll" erläutert der Rechtexperte. Dabei geht es dann um 
die Frage, des Aufenthaltes (wo wohne ich), um den Umgang mit finanziellen 
Mitteln und um gesundheitliche Entscheidungen.

Wichtig ist auch die Vorsorgevollmacht. Eine Betreuung kostet Geld und 
verursacht viel Bürokratie. So muss z. B. der Betreuer jährlich gegenüber dem 
Vormundschaftsgericht Rechnung abliegen über die Einnahmen und Ausgaben. 
Abgerechnet wird dieser Leistung mit Honoraren, teilweise ist die Genehmigung 
des Vormundschaftsgerichts erforderlich. Günstiger ist die Lösung durch eine 
Vertrauensperson in der Familie. Hier bietet das Betreuungsrecht eine weniger 
bürokratische Regelung, die Vorsorgevollmacht. Diese Vollmacht wird in aller 
Regel als Generalvollmacht erteilt und schließt damit grundsätzlich die Bestellung 
eines Betreuers aus, so Gantzer.

„Das Ganze ist weniger kompliziert als Sie denken“, erklärt Prof. Gantzer, 
„es wird von manchen einfach nur unverständlich erklärt. Lassen Sie sich nicht 
abschrecken Ihre eigene Entscheidung zu treffen und für sich vorzusorgen,“ so 
der Rat des langjährig praktizierenden Notars und Rechtsexperten.

Veröffentlicht am 22.02.2014

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