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SPD Hebertshausen.

Nachrichten zum Thema Gemeinderat :

 

Mitfahrerbankerl einrichten

Antrag

 

Die SPD-Gemeinderatsfraktion beantragt:

 

Im Gemeindegebiet Hebertshausen werden an geeigneten Stellen Mitfahrerbankerl errichtet. Zur Erprobung soll deshalb je Fahrtrichtung an mindestens zwei stark frequentierten Stellen Bankerl samt Hinweiszubehör aufgestellt werden.

 

 

 

Begründung:

Der straßengebundene, öffentliche Personennahverkehr in der Gemeinde Hebertshausen ist mit den aktuellen Busfahrplänen deutlich unterentwickelt. Die Ergänzung durch das Systems des Anrufsammeltaxis kann die Bedarfe nicht decken. Für Senioren, Familien aber auch andere Hebertshausener Bürger ist es nicht immer möglich die notwendigen Fahrten zeitgerecht durch die Unterstützung von Freunden und Verwandten zu organisieren. Die Einrichtung von Mitfahrerbankerln, die bereits in vielen Gemeinden installiert wurde und von der dortigen Bevölkerung gern genutzt wird, kann weitere Abhilfe schaffen. Es soll das Mobilitätsangebot zwischen den einzelnen Ortsteilen erhöhen und S-Bahn und Busse ergänzen. Dazu sollen an verschiedenen Standorten z. B. auf Höhe des Schulsportplatzes, an der Grünfläche des Rathauses, an der Grünfläche (Kastanienbaumhöhe) vor dem ehemaligen Gasthof Groß, Ampermoching und an anderen geeigneten Stellen in unserer Gemeinde werden sogenannte „Mitfahrerbankerl“ eingerichtet werden. An den fest definierten Standorten stehen dafür farblich auffällige Bänke, bzw. werden vorhandene Bankerl genutzt. Aus einer Auswahl an auf einer Stange ausklappbaren Schildern mit Namen von Orten/Standorten, kann den vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmern angezeigt werden, welches Fahrziel gewünscht ist. Die Mitfahrerbank ist ein Treffpunkt für spontane Fahrgemeinschaften und setzt auf das soziale Geflecht der Gemeinde und des Landkreises. Als Empfehlung soll eine Mitfahrerbankerlnutzung ab 16 Jahren vorgesehen werden.

 

 

Marianne Klaffki

für die SPD-Gemeinderatsfraktion

Veröffentlicht am 03.01.2022

Am Eichenberg - Tempo 30

Antrag

Der Gemeinderat möge beschließen:

Die Verwaltung möge prüfen, ob in der Straßenführung „Am Eichenberg“ von und zur Bahnhofstraße eine streckenbezogene Temporeduzierung auf 30 km/h sinnvoll möglich ist.

Begründung:
Anwohner der Straße Am Eichenberg registrieren eine kontinuierlich steigende Verkehrs-belastung mit unterschiedlich hohen Geschwindigkeiten von und zur Bahnhofstraße. Dies führt zu einer Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit, insbesondere für Kinder und ältere Verkehrsteilnehmer:innen.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) resümiert, dass Fahrgeschwindigkeiten von 50 km/h den immer häufiger den Anforderungen an den Schutz übrigen Verkehrsteilnehmer:innen, insbesondere der schwächeren nicht mehr gerecht werden, zumal der Anteil der Radfahrenden, die sich den Straßenraum mit den Autos teilen, stetig zunimmt. Eine fachliche Beratung hinsichtlich der Frage einer sinnvollen Umsetzbarkeit der Temporeduzierung der Streckenführung Am Eichenberg durch die örtliche Polizeidienststelle, kann eine hilfreiche Entscheidungsgrundlage bilden.

Die Reduzierung der Geschwindigkeit auf Tempo 30 ist eine geeignete Maßnahme, um die anderen Verkehrsteilnehmer:innen effektiv zu schützen, weil durch die damit einher-gehenden, kürzeren Brems- und Anhaltewege auch die Unfallgefahr signifikant verringert. Die Fahrtzeit verlängert sich bei einem Absenken der Geschwindigkeit um 20 km/h nur um wenige Sekunden, dem ein ungleich größerer „Gewinn“ an Sicherheit gegenübersteht.

 

Marianne Klaffki
für die SPD-Gemeinderatsfraktion

Veröffentlicht am 03.01.2022

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